Der Vorstand
Mitglied werden
1. Herzenswunsch
2. Herzenswunsch
3. Herzenswunsch
4. Herzenswunsch
5. Herzenswunsch
Satzung

Satzung

Satzung der Lübecker Wunsch Company e.V.

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

(1) Der Verein führt den Namen "Lübecker Wunsch Company e.V."
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Lübeck.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
(4) Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen



§ 2 Zweck, Aufgaben und Vergütungen

(1) Der Verein ist mildtätig und selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Zweck des Vereins ist es, schwer- und schwerstkranken Kindern und Erwachsenen beizustehen, ihren Lebensmut zu stärken und ihre Energien neu zu mobilisieren.Dies geschieht dadurch, daß der Verein solchen Personen langgehegte Wünsche nicht materieller Art erfüllt. Die Bedachten erhalten jedoch weder Geldzuwendungen noch bleibende Sachwerte. Der Verein wird durch enge Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Selbsthilfegruppen Kontakt zu den Patienten aufnehmen. Auch können sich die Betroffenen oder deren Angehörige selbst mit einem "Herzenswunsch" an den Verein wenden.
Der Verein ist bemüht, sämtliche an ihn herangetragene Wünsche in Absprache mit den betroffenen Personen, deren Angehörigen, den behandelnden Ärzten bzw. Therapeuten zu realisieren. Der Verein beschränkt seine Aktivitäten nicht auf Patienten, die nurmehr eingeschränkt oder gar nicht erfolgreich therapierbar sind, sondern will allen schwerstkranken Menschen durch die Erfüllung eines "Herzenswunsches" neue Lebensfreude und Kraft schenken.
Die Wünsche werden erfüllt, indem der Verein bei natürlichen und juristischen Personen sowie anderen Institutionen Spenden jeder Art einwirbt und für die Satzungszwecke verwendet.

(3) Die Arbeit des Vereins wird durch ehrenamtliche Mitglieder erbracht.
Gestattet der Umfang der zu leistenden Arbeit dies nicht mehr, so können, wenn erforderlich, ein Geschäftsführer und weiteres Hilfspersonal eingestellt werden. Diese Entscheidung bedarf der Zustimmung der stimmberechtigten Mitglieder. Die Höhe der zu zahlenden Vergütungen wird durch den Vorstand festgelegt.

(4) Hat ein ehrenamtlich tätiges Mitglied für die Zwecke des Vereins erhebliche finanzielle Aufwendungen erbracht, kann ihm auf Beschluß des Vorstandes eine nachträgliche Vergütung gezahlt werden. Die Höhe derselben darf den Umfang der nachgewiesenen finanziellen Leistungen nicht übersteigen.

§ 3 Öffentlichkeitsarbeit und Kontaktaufnahme
Der 1. und 2. Vorsitzende des Vereins organisieren die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die Aufgaben der Lübecker Wunsch Company e.V. bekanntzumachen, neue Mitglieder zu werben und die Spendenbereitschaft zu mobilisieren.



§ 4 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft im Verein ist freiwillig.

(2) Mitglied des Vereins kann jeder unbescholtene Mensch, ohne Ansehen seiner Person, Staatszugehörigkeit, Religion, Hautfarbe oder Kultur, jedoch erst nach einer durch den Vorstand vorzunehmenden sachgerechten Prüfung werden. Natürliche Personen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(3) Der Verein hat vier Arten von Mitgliedern:

a) Stammitglieder
b) Mitglieder
c) Fördermitglieder
d) Ehrenmitglieder

Die Aufnahme aller Mitglieder bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

Die Ehren- und Fördermitglieder haften nicht für den Verein.



§ 5 Begründung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird begründet durch Antrag und Aufnahme. Sie muß schriftlich beantragt werden.

Über den Antrag und die Aufnahme beschließt der Vorstand einstimmig. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Kündigung oder Ausschluß.

(2) Die Kündigung der Mitgliedschaft durch das Mitglied ist sofort möglich. Die Kündigung ist schriftlich an den Vorstand zu erklären.

Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluß des Vorstandes aus wichtigem Grund und ist nicht anfechtbar. (Der Vorstand kann z.B. das Mitglied ausschließen, wenn die Mitgliedschaft auf Grund unzutreffender Angaben erworben wurde). Wenn der fällige Mitgliedsbeitrag trotz dreimaliger Mahnung (davon die letzte eingeschrieben) nicht binnen 10 Tagen gezahlt wird.
Dies ist der einzige Ausschluß, gegen den das Mitglied innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Bescheides Einspruch beim Vorstand erheben kann. Der Vorstand hat über diesen Ausschluß noch einmal zu befinden, diese Entscheidung ist dann endgültig.



§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Alle Mitglieder sind berechtigt und verpflichtet, an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung des Antrags- und/oder Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung mitzuwirken. Die Stamm-Mitglieder sowie solche Ehrenmitglieder, die aus den Stamm-Mitgliedem hervorgegangen sind, haben Antrags- und Stimmrecht, die Mitglieder und Ehrenmitglieder ein Vorschlags- und Antragsrecht, über das die Stammitglieder befinden müssen.
Fördermitglieder nehmen an der Willensbildung des Vereins nicht teil.

(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, den Verein bei der Durchführung seiner satzungsgemäßen Aufgaben zu unterstützen und zu fördern und Schaden vom Verein abzuwenden.

(3) Nur der Vorstand darf die Meinung des Vereins in der Öffentlichkeit vertreten.

(4) Alle Mitglieder sind verpflichtet, Beschlüsse des Vorstandes und der Stammitglieder zu beachten und die von den zuständigen Organen ordnungsgemäß beschlossenen Gebühren, Beiträge und Umlagen fristgerecht zu zahlen.

§ 8 Aufnahmegebühr und Beitrag

(1) Bei der Aufnahme des Mitgliedes wird keine Aufnahmegebühr erhoben.(2) Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen monatlichen Mindestmitgliedsbeitrag.
Der Monatsbeitrag wird vom Vorstand vorgeschlagen und in der Mitgliederversammlung genehmigt.

(3) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeglicher Anspruch des ausgeschiedenen Mitgliedes an den Verein und seinen Leistungen.



§ 9 Organe

(1) Die Organe des Vereins sind:
a) Die Mitgliederversammlung
b) Der Vorstand

§ 10 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den ersten sechs Monaten eines jeden Geschäftsjahres stattfinden.Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der 1. oder 2. Vorsitzende des Vereins.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins nach Auffassung mindestens eines Vorstandsmitgliedes erfordert, oder 50 Prozent plus 1 Stimme der Stamm-Mitglieder unter Vorlage des Zwecks und der Gründe, wenn dies vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

(3) In der Mitgliederversammlung sind nur die Stamm-Mitglieder stimmberechtigt. Sie dürfen sich durch ein anderes Stamm-Mitglied, das eine, bei der Mitgliederversammlung vorzulegende Vollmacht vorlegt, vertreten lassen.
Ein Stammitglied darf jeweils nur ein nicht anwesendes Stammitglied durch Vollmacht vertreten.
Die Mitglieder haben Antrags- und Vorschlagsrecht.

(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stamm-Mitgliederstimmen.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Für Satzungsänderungen sind 75 Prozent plus 1 Stimme der Stammitglieder erforderlich.

(5) Für Änderungen des Vereinszwecks sind 2/3 der Stimmen der Stamm-Mitglieder erforderlich, die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muß schriftlich erfolgen. Eine Vollmachtsvertretung ist hier ausgeschlossen.

(6) Beschlüsse über Satzungsänderungen, die den Zweck des Vereins betreffen, sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt zur Bestätigung vorzulegen.

(7) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll muß die Zahl der Anwesenden, die Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse enthalten und ist vom Protokollführer und vom Vorstand zu unterzeichnen. Das Protokoll ist im Büro des Vereins abzulegen und jedem Mitglied auf Verlangen zuzusenden.

(8) Der Protokollführer wird vom Vorstand bestimmt.



§ 11 Einberufung und Beschlußfähigkeit

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden mit mindestens 14ttägiger Frist einberufen; maßgebend für die Wahrung der Frist ist der Tag der Aufgabe zur Post.



(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordentlich einberufen wurde und mindestens 50 Prozent plus 1 Stimme der Stamm-Mitgliederanzahl vertreten sind.

(3) Die Abstimmung erfolgt öffentlich per Akklamation. Auf Antrag von 1/3 der anwesenden Stammitglieder muß eine geheime, schriftliche Abstimmung erfolgen.



§ 12 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über

a) Berichte des Vorstandes
b) Entlastung des Vorstandes
c) Wahl von Vorstandsmitgliedern
d) Wahl der Kassenprüfer
e) Verleihung von Ehrenfunktionen
f) Satzungsänderungen
g) BeitragsordnungAuflösung des Vereins
§ 13 Vorstand
(1) Der Vorstand nach § 26 BGB sind der 1. Vorsitzenden sowie 3 Vorstandsmitglieder.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom 1. bzw. 2. Vorsitzenden allein oder jeweils von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten.

(2) Der Vorstand, der für die Dauer von 3 Jahren bestellt wird, führt die Geschäfte des Vereins im Rahmen der durch Gesetz und Satzung gegebenen Regelung. Wenn bei Abstimmungen im Vorstand eine Pat-Situation entsteht, ist die Stimme des 1. Vorsitzenden entscheidend, er hat dann zwei Stimmen.

(3) Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet

a) durch Ablauf der Amtszeit
b) durch Niederlegung des Amtes
c) durch Abberufung durch die Stammitglieder in einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung
d) durch Tod

§ 14 Kassenprüfer

(1) Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sind. Sie haben wenigstens zweimal im Geschäftsjahr die finanziellen Angelegenheiten des Vereins zu überprüfen und in der ordentlichen und/oder außerordentlichen Mitgliederversammlung über das Ergebnis zu berichten.

(2) Der Vorstand kann jederzeit eine Überprüfung der Finanzen verlangen.

§ 15 Auflösung des Vereins

(1) Anträge auf Auflösung des Vereins können nur mit 2/3 Mehrheit der Stamm-Mitglieder des Vereins erfolgen.

(2) Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Ladungsfrist beträgt vier Wochen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist nur beschlußfähig, wenn 2/3 der Stamm-Mitglieder anwesend sind.
Der Auflösungsbeschluß erfordert in jedem Fall 9/10 der anwesenden, stimmberechtigten Stamm-Mitglieder.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke ist das vorhandene Vermögen an eine gemeinnützige Körperschaft zu übertragen, die diese unmittelbar und ausschließlich für steuerlich als gemeinnützig anerkannte Zwecke zu verwenden hat.

(5) Beschlüsse über die Verwendung des nach Tilgung aller Verbindlichkeiten verbleibenden Restvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Der Vorstand bestellt 2 Liquidatoren. Sie können Mitglieder des Vorstandes, Mitglieder des Vereins, aber auch Außenstehende sein.
Die Liquidatoren zeichnen für die Auflösung des Vereins verantwortlich.




 

Menschen Freude zu bereiten, ist unser Ziel

Impressum

Druckbare Version